KiafSEOUL

04.Sep - 08.Sep 2024

Seoul

Vom 4. – 8. September 2024 präsentieren wir auf der diesjährigen KIAF unsere Künstler:

Leszek Skurski ist in Danzig geboren und lebt und arbeitet seit vielen Jahren in Fulda. Seine Bilder erzählen von einer unendlichen Weite ohne Horizont und Begrenzungen, meist nur in Weiß gehalten. Aber dieses Weiß ist in vielen sensiblen Schichtungen angelegt, haben feinste Nuancen und fordern das Auge, die sensiblen Pinselspuren, kräftigen Spachtelflächen und feinste Arbeitsspuren zu erforschen. In diesem vielschichtigen Weiß skizziert Skurski mit wenigen markanten Pinselstrichen seine Menschen, vermeintlich hilflos der Leere ausgesetzt, aber auch selbstbewusst agierend. Diese gekonnt abstrahierten Personen behaupten sich souverän in ihrer grenzenlos weiten Umgebung. Und genau dieser gewaltige Gegensatz von unendlicher Fläche und kleinen menschlichen Figuren erzeugen diese starke Dramaturgie seiner Gemälde.

Die figurati­ven Bilder Constantin Schroeders sind eindrucksvolle, berührende Bilder mit Tiefgang, seine Bildprotagonisten faszinierende Charaktere, die uns nicht mehr loslassen. Die Gegenwart mit all ihren Facetten verinnerlichend, benutzt er eine sehr reduzierte Farbpalette. Meist in großem Format ausgeführt, fesseln die Szenen den Rezipienten durch ihre charakteristische Erzählweise. Schroeder greift tief in das Archiv der menschlichen Psyche. Seine Werke zeigen eine rätselhafte Ikonografie, junge Heroen geben zwischenmenschliche Rätsel auf. 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch an unserem Stand B35!

 

Constantin Schroeder

Exposed

Öl auf Leinwand

200 x 180 cm

€ 13.300,00

Leszek Skurski

"Verdichtung ist der Ausgangspunkt meiner Malerei.

- Leszek Skurski

Dieser Leitsatz bildet das Fundament, auf dem Leszek Skurski seine Bildwelten errichtet. Sein Weg begann an der Akademie der Schönen Künste in Danzig, wo er bereits im Alter von 22 Jahren durch den Polnischen Staatspreis für Malerei geehrt wurde. Über die Jahrzehnte hat er eine Handschrift perfektioniert, die sich zwischen dem Flüchtigen und dem Beständigen bewegt und heute als Neoimpressionismus Anerkennung findet. Seine Arbeiten sind das Ergebnis einer erhöhten Aufmerksamkeit und ein beharrliches Festhalten an Entscheidungen, die einmal gesetzt auf der Leinwand für sich selbst stehen müssen.

In diesen Kompositionen wird das Weiß zum eigentlichen Protagonisten. Es ist kein leerer Hintergrund, sondern eine pulsierende und weite Fläche, die jede Bewegung sowie jede Setzung ungeschützt offenlegt. Was in diesem Raum verbleibt, hat die Prüfung der Reduktion bestanden. Skurskis Figuren, oft im Warten oder im Übergang begriffen, verkörpern keine bloßen Handlungen, sondern eine stille und existenzielle Präsenz. Indem die Gesichter zugunsten der Körperhaltung zurücktreten, wird der Blick frei für ein Sein, das über das Individuelle hinausgeht.

Es ist dieser bewusste Verzicht auf das Detail, der eine Ruhe heraufbeschwört, in der die Zeit ihre gewohnte Geschwindigkeit verliert. Flüchtige Momente des Alltags, Erinnerungen an Gesehenes und tiefe Empfindungen fließen hier ineinander, bis sie zu einer einzigen und konzentrierten Situation verschmelzen. Es entsteht ein Raum, in dem das Alltägliche seine Beiläufigkeit verliert und in eine zeitlose Gültigkeit übergeht. Was bleibt, ist das Wesentliche als eine stille und kraftvolle Behauptung des Augenblicks, die weit über den Bildrand hinaus nachwirkt.


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Constantin Schroeder

Die figurati­ven Bilder Constantin Schroeders sind eindrucksvolle, berührende Bilder mit Tiefgang, seine Bildprotagonisten faszinierende Charaktere, die uns nicht mehr loslassen. Die Gegenwart mit all ihren Facetten verinnerlichend, benutzt er eine sehr reduzierte Farbpalette. Meist in großem Format ausgeführt, fesseln die Szenen den Rezipienten durch ihre charakteristische Erzählweise. Schroeder greift tief in das Archiv der menschlichen Psyche. Seine Werke zeigen eine rätselhafte Ikonografie, junge Heroen geben zwischenmenschliche Rätsel auf. Der in Berlin lebende und arbeitende Künstler, der Theologie, Philologie und Kunstgeschichte studiert hat, beleuchtet in einer außergewöhnlichen, hyperrea­listischen Handschrift auch die Schattensei­ten des Lebens. Es sind kraftvolle Bilder, die uns mit ihren rätselhaften Bildinhalten fesseln. Manche Bildpartien lässt Schroeder weiß, diese ermöglichen dem Betrachter durch offene Assoziationen eine eigene Interpretation und Lesbarkeit des Bildes.


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