PLAYGROUND ART PRIZE 2022

25.06.2022 - 23.07.2022

 

 

Playground Art Prize 2022

 

Seit 2016 bietet die Ausstellungsreihe PLAYGROUND jungen Künstler*innen die ideale Gelegenheit, ihr Werk einem breiten Publikum zu präsentieren und erste Kontakte in die Kunstwelt zu knüpfen. 2022 ruft die GALERIE VON&VON zum vierten Mal deutschlandweit an Akademien und Kunsthochschulen Studierende auf, sich um den PLAYGROUND ART PRIZE zu bewerben. Für diesen konnten wir eine unabhängige Jury gewinnen. 

Die Gewinner des 4. PLAYGROUND ART PRIZE:
 


Still aus der Videoarbeit "Der Selbstmord der Suanne Kuhn", 2022

Vincent Hannwacker 

Vincent Hannwacker studiert im 8. Semester an der Akademie Der Bildenden Künste in München Medienkunst bei Julian Rosenfeldt. Hannwacker beschäftigt sich mit den Medien des Films und Videos. In "Der Selbstmord der Susanne Kuhn" stellt er sich dem Thema Suizid, der hier weder romantisiert, noch psychologisiert wird. Dabei soll die oft vereinfachte Psychologisierung von Figuren im Mainstream Kino hinterfragt werden. 
 

 


Still aus der Videoarbeit "Bóng Xà Bông", 2021

Phạm Nguyễn Anh Tú

Phạm Nguyễn Anh Tú ist ein visueller Künstler aus Vietnam. Er studiert im 6. Semester an der Städelschulel bei Willem de Rooij. Tú´s Arbeit konzentriert sich auf Themen der queeren Identität und zeigt spielerische Szenen, Träumereien und inneren Dialog. Durch die Kombination aus animierten Collagen und Chroma-Key-Compositing werden traumartige Zustände nachgeahmt und ins Bewusstsein der Betrachter*innen gerückt. 

 

 


Installationsansicht "Gartenparty", 2020 

Isabella Brahm 

Isabella Brahm studiert im 11. Semester an der Universität der Künste Berlin bei Manfred Pernice. Brahms Arbeiten stehen für die Darstellung unterschiedlicher Lebensbereiche und die darin auftretenden gewohnten Objekte und Gegenstände. Ein besonderes Augenmerk legt Brahm dabei auf Vorgärten und Gartenanlagen, Häuser und Wohnungen, Tennis- und Golfanlagen, Mobiliar und Figuren. Neben der Darstellung eines Narrativs spielen Material und Form eine große Rolle. Dabei ist Brahm wichtig herauszuarbeiten, was die 'Sinnbilder' bestimmter Orte überhaupt sind.

2022 haben folgende Juror*innen den PLAYGROUND ART PRIZE vergeben:
          

Dr. Nadia Ismail    
Kunsthalle Gießen                                                                                                         

Nadia Ismail, geboren 1975, ist promovierte Kunsthistorikerin mit Schwerpunkt auf Zeitgenössische Kunst. Von 2008 bis 2014 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kunst und Kunsttheorie der Universität zu Köln und arbeitete als freie Kuratorin. Seit 2018 leitet sie die Kunsthalle Gießen. Überdies ist sie Fachkuratorin der Kunstsammlung der Landesbank Baden-Württemberg und fungiert als Kunstbeauftragte des Landes Hessen für Kunst-am-Bau Projekte. Darüber hinaus ist sie Lehrbeauftragte an der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Universität der Künste in Berlin.  
 

Dr. Damian Lentini 
Haus der Kunst München

Damian Lentini ist Kurator am Haus der Kunst in München. Er lehrte Kunstgeschichte und Theorie zeitgenössischer Kunst an der University of Melbourne und arbeitete an verschiedenen Ausstellungsprojekten in Australien und Deutschland. Im Haus der Kunst war er u.a. an Ausstellungen und Publikationen mit El Anatsui, Sarah Sze, Harun Farocki, Jörg Immendorff, Khvay Samnang, Raqs Media Collective und Forensic Architekture beteiligt.

 

Bärbel Vischer                                                                                                                                
Museum für angewandte Kunst Wien                                                                         

Bärbel Vischer ist Kuratorin und Kunsthistorikerin. Am MAK – Museum für angewandte Kunst in Wien realisiert sie seit 2007 Ausstellungen im Bereich bildende Kunst sowie an der Schnittstelle zu Architektur und leitet seit 2011 als Kustodin die MAK-Sammlung Gegenwartskunst. Sie kuratierte Einzelausstellungen von Raimund Abraham (2020), Thomas Bayrle (2017), Liam Gillick (2009), Sheila Hicks (2020), Walter Pichler (2011), Simon Starling (2008), Franz West (2008), Heimo Zobernig (2008), Pae White (2013) oder Fincent Fecteau/Florian Pumhösl (2021) und arbeitete unter anderem mit Künstler*innen wie Leonor Antunes, Alexandra Bircken, Füsun Onur, Geta Brătescu oder Lilli Reynaud-Dewar in zahlreichen Gruppenausstellungen.

 

Philipp Ziegler 
Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe

Philipp Ziegler ist Kurator und Leiter des Kuratorischen Bereichs am ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe, Deutschland. Zusätzlich zu seiner Tätigkeit am ZKM kuratierte oder ko-kuratierte er internationale Projekte wie die Ausstellung des ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) Future Perfect.                         Zeitgenössische Kunst aus Deutschland, die seit 2013 international auf Tournee ist. Im Jahr 2018 war er einer der Kuratoren der 6. Guangzhou Triennale im Guangdong Museum of Art, Guangzhou, China. Philipp Ziegler hat Artikel und Essays in verschiedenen Zeitschriften und Katalogen veröffentlicht. Er studierte          Kunstgeschichte und Geschichte in Stuttgart, Deutschland, und Mailand, Italien.                                                                                                    

Leyla Yenirce - Gewinnerin des PLAYGROUND ART PRIZE 2021 - im Interview
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