KiafSEOUL

07.Sep - 10.Sep 2023

Seoul

Vom 07. – 10. September 2023 präsentieren wir auf der diesjährigen KIAF unsere Künstler:

Leszek Skurski ist in Danzig geboren und lebt und arbeitet seit vielen Jahren in Fulda. Seine Bilder erzählen von einer unendlichen Weite ohne Horizont und Begrenzungen, meist nur in Weiß gehalten. Aber dieses Weiß ist in vielen sensiblen Schichtungen angelegt, haben feinste Nuancen und fordern das Auge, die sensiblen Pinselspuren, kräftigen Spachtelflächen und feinste Arbeitsspuren zu erforschen. In diesem vielschichtigen Weiß skizziert Skurski mit wenigen markanten Pinselstrichen seine Menschen, vermeintlich hilflos der Leere ausgesetzt, aber auch selbstbewusst agierend. Diese gekonnt abstrahierten Personen behaupten sich souverän in ihrer grenzenlos weiten Umgebung. Und genau dieser gewaltige Gegensatz von unendlicher Fläche und kleinen menschlichen Figuren erzeugen diese starke Dramaturgie seiner Gemälde.

Rayk Goetze thematisiert in seinen Bildern die großen Themen, fest in der Tradition der Kunstgeschichte verankerte Motive. Goetze ist ein malender Alchemist, er löst das Motiv aus dem Kontext und transferiert es in die Gegenwart. Seine Bilder vereinen auf der einen Seite altmeisterliche Präzision des Farbauftrags mit starkem, flächigem Farbauftrag und erzeugen mit ihrer düster leuchtenden Farbigkeit eine besondere Aura und Spannung, die die Bilder in die heutige Zeit transferieren.

Die Bilder der in Düsseldorf lebenden und arbeitenden Künstlerin Laura Aberham definieren sich über ihre Farbintensität und eine unglaubliche Dynamik. Ihr Umgang mit Farbe und Form ist souverän und äußerst kraftvoll, ihre meist großformatigen, abstrakten Arbeiten wirken gestisch und gleichsam präzise komponiert. Laura Aberhams Malerei ist eine Hommage an die Farbe. Mit gestischen, voluminösen Pinselstrichen bringt sie in vielen Schichten ungewöhnliche Farbkonstellationen gekonnt auf die Leinwand, hier wird die Farbe selbst zum Konzept.

Die figurati­ven Bilder Constantin Schroeders sind eindrucksvolle, berührende Bilder mit Tiefgang, seine Bildprotagonisten faszinierende Charaktere, die uns nicht mehr loslassen. Die Gegenwart mit all ihren Facetten verinnerlichend, benutzt er eine sehr reduzierte Farbpalette. Meist in großem Format ausgeführt, fesseln die Szenen den Rezipienten durch ihre charakteristische Erzählweise. Schroeder greift tief in das Archiv der menschlichen Psyche. Seine Werke zeigen eine rätselhafte Ikonografie, junge Heroen geben zwischenmenschliche Rätsel auf. 

 

Laura Aberham

Ohne Titel

Acryl auf Leinwand

40 x 50 cm

€ 2.500,00

Laura Aberham

Ohne Titel

Acryl auf Leinwand

40 x 50 cm

€ 2.500,00

Leszek Skurski

"Verdichtung ist der Ausgangspunkt meiner Malerei.

- Leszek Skurski

Dieser Leitsatz bildet das Fundament, auf dem Leszek Skurski seine Bildwelten errichtet. Sein Weg begann an der Akademie der Schönen Künste in Danzig, wo er bereits im Alter von 22 Jahren durch den Polnischen Staatspreis für Malerei geehrt wurde. Über die Jahrzehnte hat er eine Handschrift perfektioniert, die sich zwischen dem Flüchtigen und dem Beständigen bewegt und heute als Neoimpressionismus Anerkennung findet. Seine Arbeiten sind das Ergebnis einer erhöhten Aufmerksamkeit und ein beharrliches Festhalten an Entscheidungen, die einmal gesetzt auf der Leinwand für sich selbst stehen müssen.

In diesen Kompositionen wird das Weiß zum eigentlichen Protagonisten. Es ist kein leerer Hintergrund, sondern eine pulsierende und weite Fläche, die jede Bewegung sowie jede Setzung ungeschützt offenlegt. Was in diesem Raum verbleibt, hat die Prüfung der Reduktion bestanden. Skurskis Figuren, oft im Warten oder im Übergang begriffen, verkörpern keine bloßen Handlungen, sondern eine stille und existenzielle Präsenz. Indem die Gesichter zugunsten der Körperhaltung zurücktreten, wird der Blick frei für ein Sein, das über das Individuelle hinausgeht.

Es ist dieser bewusste Verzicht auf das Detail, der eine Ruhe heraufbeschwört, in der die Zeit ihre gewohnte Geschwindigkeit verliert. Flüchtige Momente des Alltags, Erinnerungen an Gesehenes und tiefe Empfindungen fließen hier ineinander, bis sie zu einer einzigen und konzentrierten Situation verschmelzen. Es entsteht ein Raum, in dem das Alltägliche seine Beiläufigkeit verliert und in eine zeitlose Gültigkeit übergeht. Was bleibt, ist das Wesentliche als eine stille und kraftvolle Behauptung des Augenblicks, die weit über den Bildrand hinaus nachwirkt.


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Constantin Schroeder

Die figurati­ven Bilder Constantin Schroeders sind eindrucksvolle, berührende Bilder mit Tiefgang, seine Bildprotagonisten faszinierende Charaktere, die uns nicht mehr loslassen. Die Gegenwart mit all ihren Facetten verinnerlichend, benutzt er eine sehr reduzierte Farbpalette. Meist in großem Format ausgeführt, fesseln die Szenen den Rezipienten durch ihre charakteristische Erzählweise. Schroeder greift tief in das Archiv der menschlichen Psyche. Seine Werke zeigen eine rätselhafte Ikonografie, junge Heroen geben zwischenmenschliche Rätsel auf. Der in Berlin lebende und arbeitende Künstler, der Theologie, Philologie und Kunstgeschichte studiert hat, beleuchtet in einer außergewöhnlichen, hyperrea­listischen Handschrift auch die Schattensei­ten des Lebens. Es sind kraftvolle Bilder, die uns mit ihren rätselhaften Bildinhalten fesseln. Manche Bildpartien lässt Schroeder weiß, diese ermöglichen dem Betrachter durch offene Assoziationen eine eigene Interpretation und Lesbarkeit des Bildes.


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Laura Aberham

Die Bilder der in Düsseldorf lebenden und arbeitenden Künstlerin Laura Aberham definieren sich über ihre Farbintensität und eine unglaubliche Dynamik. Ihr Umgang mit Farbe und Form ist souverän und äußerst kraftvoll, ihre meist großformatigen, abstrakten Arbeiten wirken gestisch und gleichsam präzise komponiert. Laura Aberhams Malerei ist eine Hommage an die Farbe. Mit gestischen, voluminösen Pinselstrichen bringt sie in vielen Schichten ungewöhnliche Farbkonstellationen gekonnt auf die Leinwand, hier wird die Farbe selbst zum Konzept. Die Künstlerin, die an der Kunstakademie in Düsseldorf als Meisterschülerin bei Ellen Gallagher abgeschlossen hat, hat durch ihren sehr physischen Umgang mit Farbe eine ganz eigene Handschrift gefunden. Zu Beginn ihres Studiums besuchte sie die Skulpturenklasse, sie hat hier das Volumen und die Dynamik verinnerlicht, die Erfahrungen von Struktur, Form und Raum wendet sie in ihrer Malerei überzeugend an. Laura Aberhams Arbeiten scheinen sich, bedingt durch ihre Räumlichkeit und körperliche Dynamik, über den Bildrand hinaus fortzusetzen.


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