Die Schönheit der Architektur, die Kraft der Perspektive und der Moment, in dem Wirklichkeit in Imagination übergeht, sind zentrale Themen der Werke von Ben Johnson und Christian Höhn. Die GALERIE VON&VON präsentiert die erste gemeinsame Ausstellung der beiden international renommierten Künstler und lädt dazu ein, in ihre einzigartigen Bildwelten einzutreten und sich für einen Moment in ihnen zu verlieren. Zwischen der malerischen Präzision Johnsons und der fotografischen Klarheit Höhns entsteht ein Spannungsfeld, in dem die Grenzen zwischen Realität und Vorstellung zunehmend verschwimmen.
Architektur umgibt uns, prägt unsere Wahrnehmung und formt unsere Umgebung. Sie entfaltet ihre eigentliche Bedeutung jedoch erst durch den Menschen, der sie wahrnimmt, nutzt und belebt. Johnson und Höhn kehren dieses Verhältnis um. Indem sie den Menschen aus ihren Bildern weitgehend entfernen, machen sie die Architektur selbst zum stillen Protagonisten. Zurück bleiben Räume und Stadtlandschaften, die sich ihrer Funktion entziehen und eine eigentümliche Ruhe, Klarheit und Erhabenheit entwickeln. In der alltäglichen Wahrnehmung ist unser Blick unweigerlich von einer Fülle von Reizen geprägt. Menschen, Bewegungen, Geräusche oder die uns umgebene Ereignisse lenken unsere Aufmerksamkeit. Johnson und Höhn schaffen dagegen Arbeiten, in denen diese Ablenkungen verschwinden. Die Abwesenheit des Menschen eröffnet einen anderen Blick auf die kleinsten Details, Oberflächen, Proportionen, räumliche Beziehungen, Licht und Schatten.
Architektur umgibt uns, prägt unsere Wahrnehmung und formt unsere Umgebung. Sie entfaltet ihre eigentliche Bedeutung jedoch erst durch den Menschen, der sie wahrnimmt, nutzt und belebt. Johnson und Höhn kehren dieses Verhältnis um. Indem sie den Menschen aus ihren Bildern weitgehend entfernen, machen sie die Architektur selbst zum stillen Protagonisten. Zurück bleiben Räume und Stadtlandschaften, die sich ihrer Funktion entziehen und eine eigentümliche Ruhe, Klarheit und Erhabenheit entwickeln. In der alltäglichen Wahrnehmung ist unser Blick unweigerlich von einer Fülle von Reizen geprägt. Menschen, Bewegungen, Geräusche oder die uns umgebene Ereignisse lenken unsere Aufmerksamkeit. Johnson und Höhn schaffen dagegen Arbeiten, in denen diese Ablenkungen verschwinden. Die Abwesenheit des Menschen eröffnet einen anderen Blick auf die kleinsten Details, Oberflächen, Proportionen, räumliche Beziehungen, Licht und Schatten.
In dieser Ausstellung treffen zwei unterschiedliche Medien auf eine überraschend ähnliche künstlerische Haltung. Johnson und Höhn verbindet eine außergewöhnliche Geduld in der intensiven Auseinandersetzung mit den von Ihnen abgebildeten Orten aus. Ihre architektonischen Räume und Stadtlandschaften entstehen nicht aus dem flüchtigen Blick, sondern sind das Ergebnis monatelanger Beobachtung, Recherche und Vorbereitung. Was beide Künstler schließlich in den Mittelpunkt ihrer Arbeit rücken, ist das Resultat langer Auswahl- und Konstruktionsprozesse sowie die bewusste Entscheidung für einen ganz bestimmten Blickwinkel. Licht, Tageszeit, Geometrie, Oberfläche und Perspektive werden untersucht und zu einer präzisen Bildkomposition verdichtet.
Ben Johnson verbindet in seinen minutiös ausgearbeiteten Acrylmalereien reale Gebäude, Erinnerungen und konstruierte Perspektiven. Christian Höhn nähert sich der Architektur mit der Präzision der Fotografie. Er löst sie aus ihrem alltäglichen Kontext und verwandelt sie in zeitlose Bildwirklichkeiten, deren besondere Leuchtkraft durch die Präsentation alsLeuchtkästen und Acryldruckenoch verstärkt wird.
Die Abwesenheit von Menschen verstärkt dabei die eigentümliche Zeitlosigkeit ihrer Bilder. So entstehen Räume, die gleichzeitig real und unmöglich, vertraut und fremd, gegenwärtig und vergangen wirken. Johnson und Höhn schaffen perfekte Orte, deren eigentliche Geschichte erst beim Betrachten beginnt. Die ihren Arbeiten innewohnende Stille, die greifbare Präsenz und die Erhabenheit der menschenleeren Architektur regen die Vorstellungskraft an. Die Werke laden dazu ein, langsamer und genauer hinzusehen und die eigene Wahrnehmung neu zu entdecken.





