
KiafSEOUL
03.Sep - 07.Sep 2025
Seoul
Vom 3. – 7. September 2025 präsentieren wir auf der diesjährigen KIAF unsere Künstler:
Leszek Skurski, Constantin Schroeder, Eunjeong Kim und Robert Bernardi



Leszek Skurski

"Verdichtung ist der Ausgangspunkt meiner Malerei.“
- Leszek Skurski
Dieser Leitsatz bildet das Fundament, auf dem Leszek Skurski seine Bildwelten errichtet. Sein Weg begann an der Akademie der Schönen Künste in Danzig, wo er bereits im Alter von 22 Jahren durch den Polnischen Staatspreis für Malerei geehrt wurde. Über die Jahrzehnte hat er eine Handschrift perfektioniert, die sich zwischen dem Flüchtigen und dem Beständigen bewegt und heute als Neoimpressionismus Anerkennung findet. Seine Arbeiten sind das Ergebnis einer erhöhten Aufmerksamkeit und ein beharrliches Festhalten an Entscheidungen, die einmal gesetzt auf der Leinwand für sich selbst stehen müssen.
In diesen Kompositionen wird das Weiß zum eigentlichen Protagonisten. Es ist kein leerer Hintergrund, sondern eine pulsierende und weite Fläche, die jede Bewegung sowie jede Setzung ungeschützt offenlegt. Was in diesem Raum verbleibt, hat die Prüfung der Reduktion bestanden. Skurskis Figuren, oft im Warten oder im Übergang begriffen, verkörpern keine bloßen Handlungen, sondern eine stille und existenzielle Präsenz. Indem die Gesichter zugunsten der Körperhaltung zurücktreten, wird der Blick frei für ein Sein, das über das Individuelle hinausgeht.
Es ist dieser bewusste Verzicht auf das Detail, der eine Ruhe heraufbeschwört, in der die Zeit ihre gewohnte Geschwindigkeit verliert. Flüchtige Momente des Alltags, Erinnerungen an Gesehenes und tiefe Empfindungen fließen hier ineinander, bis sie zu einer einzigen und konzentrierten Situation verschmelzen. Es entsteht ein Raum, in dem das Alltägliche seine Beiläufigkeit verliert und in eine zeitlose Gültigkeit übergeht. Was bleibt, ist das Wesentliche als eine stille und kraftvolle Behauptung des Augenblicks, die weit über den Bildrand hinaus nachwirkt.
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Constantin Schroeder

Die figurativen Bilder Constantin Schroeders sind eindrucksvolle, berührende Bilder mit Tiefgang, seine Bildprotagonisten faszinierende Charaktere, die uns nicht mehr loslassen. Die Gegenwart mit all ihren Facetten verinnerlichend, benutzt er eine sehr reduzierte Farbpalette. Meist in großem Format ausgeführt, fesseln die Szenen den Rezipienten durch ihre charakteristische Erzählweise. Schroeder greift tief in das Archiv der menschlichen Psyche. Seine Werke zeigen eine rätselhafte Ikonografie, junge Heroen geben zwischenmenschliche Rätsel auf. Der in Berlin lebende und arbeitende Künstler, der Theologie, Philologie und Kunstgeschichte studiert hat, beleuchtet in einer außergewöhnlichen, hyperrealistischen Handschrift auch die Schattenseiten des Lebens. Es sind kraftvolle Bilder, die uns mit ihren rätselhaften Bildinhalten fesseln. Manche Bildpartien lässt Schroeder weiß, diese ermöglichen dem Betrachter durch offene Assoziationen eine eigene Interpretation und Lesbarkeit des Bildes.
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Roberto Bernardi
Roberto Bernardis ausgeprägter Sinn für Details und seine Leidenschaft für traditionelle Maltechniken prägten früh seine künstlerische Ausbildung. 1993 zog er nach Rom, wo er zunächst als Restaurator arbeitete. Bereits kurze Zeit später entschied er sich jedoch, die Restaurierung aufzugeben und sich vollständig der eigenen Kunst zu widmen.
1994 folgte seine erste Einzelausstellung – ein Erfolg, der ihm sowohl öffentliche Anerkennung als auch positive Resonanz der lokalen Kritik einbrachte. Seitdem wurden Bernardis Werke weltweit in insgesamt 15 Einzelausstellungen präsentiert, darunter in New York, London, Paris, Detroit und Singapur.
Ein stilistischer Wendepunkt vollzog sich in den frühen 2000er Jahren, maßgeblich beeinflusst durch seine häufigen Aufenthalte in New York. Dort knüpfte er Kontakte zu renommierten Künstlern wie Richard Estes, Chuck Close, Tom Blackwell, Ralph Goings und Charles Bell, mit denen er in internationalen Museen an Gruppenausstellungen beteiligt war.
In den letzten zehn Jahren hat sich Bernardis Werk deutlich weiterentwickelt. Seine hyperrealistischen Kompositionen zeigen zunehmend Einflüsse der Pop-Art. Heute präsentiert er weltweit hyperreale Skulpturen, die vor allem Bonbons, Lutscher und andere Süßigkeiten ins Zentrum stellen – farbintensive Arbeiten, die durch ihre Präzision begeistern.
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Eunjeong Kim

Eunjeong Kim studierte Freie Kunst an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig. Sie ist eine zeitgenössische Künstlerin, die in Deutschland lebt und arbeitet. Kim ist eine Wahrheitssucherin, die die Welt der abstrakten Reinheit erforscht. Kontinuierlich erkundet sie die Essenz reiner Formen und Linien und schafft eine eigenständige Bildsprache, die frei von vordefinierten Bedeutungen ist. Durch den Einsatz verschiedener Medien wie Malerei, digitale Collagen, skulpturale Installationen, 3D-Animationen, AR und VR möchte die Künstlerin die Dimensionen der Malerei erweitern und unterschiedliche Empfindungen hervorrufen.
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