Positions Berlin

15.Sep - 18.Sep 2022

Für ihre neunte Ausgabe zieht die POSITIONS Berlin erneut in den Hangar 5 & 6 des Flughafens Berlin-Tempelhof und bietet ihren Besuchern ein attraktives Rahmenprogramm als offizieller Partner der parallel stattfindenden Berlin Art Week.

Künstler: Laura Aberham, Gunda Förster, Constantin Schroeder, Leszek Skurski

Location: Flughafen Tempelhof – Hangar 3 & 4
Columbiadamm 10, 10965 Berlin

Gunda Förster

MAGIE

Neon, Blauentladung, transparentes Rohr

40 x 80 cm

€ 7.000,00

Gunda Förster

LEUCHTOBJEKT #1

Acrylglas, LED

70 x 50 cm

€ 15.000,00

Constantin Schroeder

CONTEMPLATION

Öl auf Leinwand

130 x 130 cm

€ 8.800,00

Laura Aberham

DEEP

Acryl auf Leinwand

100 x 80 cm

€ 4.500,00

Leszek Skurski

Orange Harbor

Acryl auf Leinwand

60 x 80 cm

€ 4.800,00

Leszek Skurski

Swimming Pool

Öl auf Leinwand

80 x 120 cm

€ 6.800,00

Laura Aberham

Die Bilder der in Düsseldorf lebenden und arbeitenden Künstlerin Laura Aberham definieren sich über ihre Farbintensität und eine unglaubliche Dynamik. Ihr Umgang mit Farbe und Form ist souverän und äußerst kraftvoll, ihre meist großformatigen, abstrakten Arbeiten wirken gestisch und gleichsam präzise komponiert. Laura Aberhams Malerei ist eine Hommage an die Farbe. Mit gestischen, voluminösen Pinselstrichen bringt sie in vielen Schichten ungewöhnliche Farbkonstellationen gekonnt auf die Leinwand, hier wird die Farbe selbst zum Konzept. Die Künstlerin, die an der Kunstakademie in Düsseldorf als Meisterschülerin bei Ellen Gallagher abgeschlossen hat, hat durch ihren sehr physischen Umgang mit Farbe eine ganz eigene Handschrift gefunden. Zu Beginn ihres Studiums besuchte sie die Skulpturenklasse, sie hat hier das Volumen und die Dynamik verinnerlicht, die Erfahrungen von Struktur, Form und Raum wendet sie in ihrer Malerei überzeugend an. Laura Aberhams Arbeiten scheinen sich, bedingt durch ihre Räumlichkeit und körperliche Dynamik, über den Bildrand hinaus fortzusetzen.


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Leszek Skurski

Eine weite, scheinbar grenzenlose Ebene bildet den Grund für das Geschehen: Wie aus dem Nichts tauchen Personen auf der Bildfläche auf, sie treten gleichsam aus nuancenreichen Schichten in lichtem Weiss oder dunstigem Grau hervor und lassen viel Raum für eine Deutung. Der aus Polen stammende Künstler Leszek Skurski widmet sich in seiner Malerei immer wieder der figurativen Erzählung. Er schildert in seinen Werken viele kleine und große Geschichten, die nach allen Seiten hin offenbleiben und unterschiedlichste Interpretationen erlauben. Es sind Bilder des Innehaltens und Verharrens in einer Handlung, aus einer Haltung heraus, die er in konzentrierter Form und narrativer Dichte einfängt. Viele sich verflüchtigende Augenblicke eines Daseins oder Miteinanders, die auf die Leinwand gebannt werden, wie Ausschnitte aus einer Sequenz, wie Momentaufnahmen zwischen ihrem Erscheinen und Verschwinden. So erinnern die Bilder des in Fulda lebenden und arbeitenden Künstlers an Filmstills oder Standbilder, die einen Inhalt, einen Charakter oder eine Stimmung umreißen.


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Gunda Förster

Ausgehend von einem erweiterten Bildbegriff sind Licht – Raum – Bewegung und Zeit im Beziehungsgeflecht zwischen Kunst und Alltag die grundlegenden Aspekte der künstlerischen Arbeit Gunda Försters. Ihre raumbezogenen Arbeiten verstehen sich zum einen als Malerei mit zeitgenössischen Mitteln – zum anderen als Orte der Wahrnehmung von Körper und Raum und spielen mit der Reflexion von räumlichen, aber auch sozialen und wahrnehmungspsychologischen Bedingungen von verschiedensten gestalterischen Mitteln. Ein wichtiger Aspekt ihrer Arbeit ist das Markieren und Auflösen von Grenzen – der Architektur des Raumes, des Bildes, der Grenze zwischen Kunst und Alltag, zwischen Kunst, Architektur, Design und Werbung, praktischer und theoretischer Auseinandersetzung, Produkt und Prozess, Privat und Öffentlich, Realität und Schein. Die formale Reduzierung ihrer Arbeiten bedingt deren Zeichenhaftigkeit. Der Sinn erschließt sich erst aus der Verknüpfung unterschiedlichster Aspekte und ihrer Bedeutungen. Grundsätzlich geht es in den Arbeiten von Gunda Förster um die Korrespondenz zwischen Licht – Raum – Bewegung – Zeit als Aspekte, die sowohl im Alltag als auch in der Kunst ständig gegenwärtig sind.


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Constantin Schroeder

Die figurati­ven Bilder Constantin Schroeders sind eindrucksvolle, berührende Bilder mit Tiefgang, seine Bildprotagonisten faszinierende Charaktere, die uns nicht mehr loslassen. Die Gegenwart mit all ihren Facetten verinnerlichend, benutzt er eine sehr reduzierte Farbpalette. Meist in großem Format ausgeführt, fesseln die Szenen den Rezipienten durch ihre charakteristische Erzählweise. Schroeder greift tief in das Archiv der menschlichen Psyche. Seine Werke zeigen eine rätselhafte Ikonografie, junge Heroen geben zwischenmenschliche Rätsel auf. Der in Berlin lebende und arbeitende Künstler, der Theologie, Philologie und Kunstgeschichte studiert hat, beleuchtet in einer außergewöhnlichen, hyperrea­listischen Handschrift auch die Schattensei­ten des Lebens. Es sind kraftvolle Bilder, die uns mit ihren rätselhaften Bildinhalten fesseln. Manche Bildpartien lässt Schroeder weiß, diese ermöglichen dem Betrachter durch offene Assoziationen eine eigene Interpretation und Lesbarkeit des Bildes.


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