Art Karlsruhe

07.Jul - 10.Jul 2022

Zur artKARLSRUHE 2022 vom 07.–10. Juli in Halle 2 / Stand L23 präsentieren wir Ihnen auf 100 qm atelierfrische Werke von

  • Oskar Rink
  • Miriam Vlaming
  • Leif Trenkler
  • Josef Hirhammer
  • Haberpointner
  • Constantin Schroeder
  • Leszek Skurski
  • Casagrande & Recalcati
  • Dorothee Liebscher

Hier finden Sie mehr Details zur artKARLSRUHE 2022.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch an unserem Stand!

Alfred Haberpointner

Der in Salzburg geborene Bildhauer Alfred Haberpointner fertigt Holzskulpturen, die zwischen einer abstrakten, geometrischen Form und einem figürlichen Bild oszillieren. Mit seinen Werkgruppen aus den letzten zwei Jahrzehnten beweist Haberpointner, wie innovativ er sich mit dem Werkstoff Holz auseinandergesetzt hat und sich von den Wurzeln der handwerklich geprägten, naturalistischen Holzbildhauerei befreite. In seinen „gehackten Bildern“ verleiht er dem Material Holz durch systematische, rythmische Unterteilungen eine intensive Ausstrahlung, die durch eingehende Betrachtung und Erkundung der strukturierten Oberflächen und den sich hieraus ergebenden Licht- und Schattenspielen hervortritt. Es geht ihm bei den Arbeiten um Form, vor allem um die Behandlung von Holz in allen möglichen Nuancen und Schattierungen. Jedem seiner Kunstwerke sieht man die Spuren des Arbeitsprozesses an: Haberpointner unterzieht seine Reliefs und Skulpturen einer kraftvollen, mechanischen Bearbeitung, die Spuren auf den Werken hinterlässt. Durch Schlagen, Hacken, Brennen entstehen Texturen, die sich zu einer reliefierten Oberfläche verdichten, jeglicher mathematischen Strenge entbehren und eine besondere Aura entfalten. Alfred Haberpointner ist in bedeutenden Kunstsammlungen, wie in der Sammlung Würth, vertreten.


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Constantin Schroeder

Die figurati­ven Bilder Constantin Schroeders sind eindrucksvolle, berührende Bilder mit Tiefgang, seine Bildprotagonisten faszinierende Charaktere, die uns nicht mehr loslassen. Die Gegenwart mit all ihren Facetten verinnerlichend, benutzt er eine sehr reduzierte Farbpalette. Meist in großem Format ausgeführt, fesseln die Szenen den Rezipienten durch ihre charakteristische Erzählweise. Schroeder greift tief in das Archiv der menschlichen Psyche. Seine Werke zeigen eine rätselhafte Ikonografie, junge Heroen geben zwischenmenschliche Rätsel auf. Der in Berlin lebende und arbeitende Künstler, der Theologie, Philologie und Kunstgeschichte studiert hat, beleuchtet in einer außergewöhnlichen, hyperrea­listischen Handschrift auch die Schattensei­ten des Lebens. Es sind kraftvolle Bilder, die uns mit ihren rätselhaften Bildinhalten fesseln. Manche Bildpartien lässt Schroeder weiß, diese ermöglichen dem Betrachter durch offene Assoziationen eine eigene Interpretation und Lesbarkeit des Bildes.


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Dorothee Liebscher

Die Malereien von Dorothee Liebscher zeigen imaginäre Ausschnitte von Architektur- und Landschaftsräumen, marode, aufgelassene Gebäude, teilweise von Vegetation überwuchert. Für die in Leipzig lebende und arbeitende Künstlerin ist die Auseinandersetzung mit dem Thema Raum von zentraler Bedeutung. Der Betrachter selbst übernimmt die Rolle des Bildprotagonisten und erlebt die architektonischen Strukturen. Angedeutete Ausblicke auf eine Landschaft, sowie ein tiefer Horizont, vermitteln eine große Tiefenwirkung. Daraus ergeben sich gedanklich konstruierte Räume, die die Wirklichkeit subjektiv interpretieren und dem Betrachter eine verborgene Welt, die immer wieder neue Geheimnisse bietet und Fragen aufwirft, eröffnet. Die Bilder weisen einen spezifischen Farbkanon auf und bewegen sich in einem Spannungsfeld zwischen Nostalgie und Utopie. Auf der Leinwand entstehen zum Teil surreale Bildwelten. Durch die Verschachtelung von Realität, Erinnerung und Fiktion entstehen Raumkompositionen, die zu einer eigenen Erkundungstour in eine fremde, doch zugleich vertraut wirkende Welt einladen.


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Josef Hirthammer

Josef Hirthammer ist ein ausgesprochener Naturenthusiast, der seine Begegnungen mit der Natur in Kunstobjekte transformiert. Sein Interesse gilt vor allem der schaffenden, erzeugenden, schöpferischen, aktiven Natur, die aus sich selbst wirksam wird und die in der philosophischen Tradition mit dem Urgrund aller endlichen Dinge gleichgesetzt worden ist. Hirthammer sieht in der Natur einen eigenen Makro- und Mikrokosmos mit einer einzigartigen Ästhetik.


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Leif Trenkler

Leif Trenker, Absolvent der Städelschule in Frankfurt, gilt als bedeutender Vertreter der Neuen Figuration in Deutschland. In seinen zwischen Realismus und Surrealismus changierenden Werken untersucht der in Köln lebende und arbeitende Künstler die Wirkung von Licht und Schatten auf Architektur, Landschaft und Figuren. Dabei findet in seinen Arbeiten bewusst keine eindeutige Differenzierung zwischen Fiktion und Wirklichkeit statt: In der expressiven, gewollt übersteuerten Farbigkeit seiner Bildwelten wird dies deutlich. So löst er durch eine poetische Entrücktheit den gewöhnlichen, architektonischen bzw. natürlichen Raum auf und zieht eine spannungsgeladene, fantastische Ebene ein, deren bloße visuelle Qualität fasziniert und gleichzeitig für seine einzigartige Handschrift steht. Seine auf Birkenholz gemalten Bilder sind Momentaufnahmen, meist stehen Personen im Vordergrund. Thematisch geht es um Kindheitserinnerungen, Straßen- und Naturansichten, Alltags- oder Partyszenen, deren visuelle Qualität fasziniert.


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Leszek Skurski

Eine weite, scheinbar grenzenlose Ebene bildet den Grund für das Geschehen: Wie aus dem Nichts tauchen Personen auf der Bildfläche auf, sie treten gleichsam aus nuancenreichen Schichten in lichtem Weiss oder dunstigem Grau hervor und lassen viel Raum für eine Deutung. Der aus Polen stammende Künstler Leszek Skurski widmet sich in seiner Malerei immer wieder der figurativen Erzählung. Er schildert in seinen Werken viele kleine und große Geschichten, die nach allen Seiten hin offenbleiben und unterschiedlichste Interpretationen erlauben. Es sind Bilder des Innehaltens und Verharrens in einer Handlung, aus einer Haltung heraus, die er in konzentrierter Form und narrativer Dichte einfängt. Viele sich verflüchtigende Augenblicke eines Daseins oder Miteinanders, die auf die Leinwand gebannt werden, wie Ausschnitte aus einer Sequenz, wie Momentaufnahmen zwischen ihrem Erscheinen und Verschwinden. So erinnern die Bilder des in Fulda lebenden und arbeitenden Künstlers an Filmstills oder Standbilder, die einen Inhalt, einen Charakter oder eine Stimmung umreißen.


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Miriam Vlaming

In Miriam Vlamings großformatigen Gemälden in Eitempera bricht die Malerin die Grenzen zwischen Mensch und Natur, Vergangenheit und Realität auf und erzeugt durch schemenhafte Überlagerungen, die durch das Auf- und Abtragen der Farbe entstehen, eine stimmige Symbiose dieser vermeintlichen Gegensätze. Dabei lässt sie die dargestellten Figuren aus einer natürlichen, traumhaften Umgebung hervortreten. Durch diese Ästhetik öffnet Vlaming dem Betrachter den Blick auf die vielfältigen Aspekte und philosophischen Fragen des Menschseins, die sie in ihren Bildern verhandelt. Miriam Vlaming hat in ihrer geheimnisvollen Bildwelt stets das Ganze im Blick, sie spielt mit vieldeutigen Metaphern. Es sind die Brüche und Widersprüche, die mich interessieren, …der Moment, nachdem oder bevor etwas passiert ist, …nicht die große Historie“. Ihre in Eitempera Technik gemalten Bilder stillen ein tiefes menschliches Bedürfnis nach Erkenntnis. Die wichtige Vertreterin der Neuen Leipziger Schule studierte zeitweise auch bei Neo Rauch, war Meisterschülerin bei Arno Rink und ist in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten.


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Oskar Rink

Das Werk der Masterabsolventin am Sotheby’s Institute of Art / Comporary Art Department umfasst sowohl Bilder als auch Objekte und Installationen. Die dynamisch wirkenden Arbeiten folgen einer geometrischen Strenge, dabei legt die in Leipzig lebende und arbeitende Künstlerin größten Wert auf Präzision. Ihre Arbeiten bewegen sich im Spannungsfeld von Konfusion und Struktur, sie entwickeln ein subtiles Eigenleben. Rinks Thema ist gleichsam Fragilität und Destruktion, Sinn und Sinnlichkeit, sowie eine innere Vision einer äußeren Realität. Dabei ist sie augenscheinlich von den russischen Konstruktivisten, aber auch von zeitgenössischer Architektur, inspiriert. Ihre Bildsprache alterniert zwischen einer Zwei- und Dreidimensionalität. Dabei arbeitet sie polychrom und durchaus malerisch, bedient sich der Perspektive durch Überschneidungen und Überlagerungen der geometrischen, kubischen und fragilen Formen, die mit aus der Form brechenden Elementen versetzt sind. Durch die Überwindung von Größenverhältnissen, dabei aber konsequent beibehaltenen Proportionen, wirken die Bilder wie Traumfragmente. Oskar Rinks Arbeiten beschäftigen sich mit Klarheit, Ordnung und Organisation, die bei ihr immer wieder malerisch gebrochen und reflektiert werden. 


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